Arbeitslosenquote verharrt bei 2,8 Prozent

Auf dem Bausektor ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen

Der Schweizer Arbeitsmarkt bleibt vorläufig stabil. Im August waren 2500 Personen mehr als arbeitslos gemeldet als im Juli. Die Arbeitslosenquote blieb dennoch unverändert bei 2,8 Prozent. Das Seco kündigte an, dass im Herbst mit einer leichten Verschlechterung der Lage zu rechnen sei.

Im vergangenen Monat waren in der Schweiz insgesamt 111'700 Menschen als arbeitslos registriert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Damit blieb die Quote zwar im dritten Monat in Folge bei 2,8 Prozent und damit auf dem tiefsten Wert seit Beginn der Finanzkrise 2008.

Leichter Anstieg

Erstmals kam es aber wieder zu einem leichten Anstieg. Saisonbereinigt nahm die Zahl der Arbeitslosen jedoch noch immer um 500 Personen ab. Das Seco kündigte im Vormonat an, das im Herbst mit einer Trendwende auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen sei.

Angestiegen ist auf den Stichtag zu Beginn des neuen Schuljahres Ende August die Jugendarbeitslosigkeit: Die Quote kletterte von 2,7 auf 3,3 Prozent. In der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen waren 18'000 Personen als arbeitslos registriert. Das sind 2900 Personen oder fast 20 Prozent mehr als im Vormonat.

Rückgang von 3 Prozent

Zugenommen hat auch die Zahl der Stellensuchenden. Insgesamt waren 164'100 Stellensuchende registriert. Das sind 1500 oder 0,9 Prozent mehr als im Juli. Bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren mit 18'600 etwas weniger offene Stellen registriert als im Vormonat (-570). Das entspricht einem Rückgang von 3 Prozent.

8.9.2011



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