Hypotheken in der Schweiz noch billiger geworden

Wohneigentum in der Schweiz lässt sich weiterhin sehr günstig finanzieren
Der Traum vom Einfamilienhaus lässt sich der in Schweiz weiter günstig realisieren. Im dritten Quartal sind die Hypothekarzinsen erneut gesunken. Festhypotheken sind noch beliebter geworden. Wer in den vergangenen Monaten eine Festhypothek wollte, wählte laut dem Hypothekenbaromter von Comparis meistens lange Laufzeiten: Gut zwei Drittel der Kreditsuchenden fragten nach einer Laufzeit zwischen 7 und 10 Jahren. 30 Prozent der Interessenten wollten Laufzeiten zwischen 4 und 6 Prozent, während weitere 3 Prozent eine Hypothek mit kurzen Laufzeiten nachfragten.
Run auf Festhypotheken
Comparis wertet für das Hypotheken-Barometer Finanzierungsgesuche aus, welche Kreditsuchende anonym in der Hypotheken-Börse des Internetvergleichsdiensts platzieren.
Festhypotheken mit einer Laufzeit von fünf Jahren kosteten im Durchschnitt 2,1 Prozent (-0,2 Prozentpunkte), für zehnjährige Festhypotheken musste durchschnittlich 2,8 Prozent bezahlt werden (-0,3 Prozentpunkte).
In der Umfrage interessierten sich 82 Prozent der Kreditsuchenden für Festhypotheken dass sind 3 Prozentpunkte mehr als im zweiten Quartal.
Angst vor steigenden Zinsen
Die sehr günstigen Libor-Hypotheken waren dagegen weniger gefragt. 5 Prozent der Wohneigentümer (-4 Prozentpunkte) wählten diese Form, der Rest variable Hypotheken oder Spezialmodelle.
Laut Comparis ist die sinkende Nachfrage nach Libor-Hypotheken mit der Furcht zu erklären, dass die Zinsen wieder steigen könnten. Die Schweizerische Nationalbank hält seit März 2009 ihren Leitzins auf dem Rekordtiefstand von 0,25 Prozent.
18.10.2010
