Zürich: 5000 Wohnungen im Bau – Teuerung steigt

Zürich ist ein teures Pflaster für Neubauten

Wer in der Stadt Zürich bauen will, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Der Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2010 und April 2011 um 1,7 Prozent gestiegen.

Bei den Vorbereitungsarbeiten stieg das Preisniveau gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Prozent. Bei den Gebäudekosten zogen die Preise um durchschnittlich 1,8 Prozent an. Ebenfalls gestiegen sind die Umgebungsarbeiten ( 1,4 Prozent) sowie die Baunebenkosten und Übergangskonten ( 1,5 Prozent), wie Statistik Stadt Zürich mitteilte.

Zum Anstieg beigetragen haben vor allem teurere Baumeisterarbeiten ( 1,5 Prozent) sowie höhere Preise bei den Sanitäranlagen ( 2,8 Prozent) und bei den Heizungs-, Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen ( 2,1 Prozent). Weniger bezahlen musste man dagegen für Liftanlagen (-2,7 Prozent). Die Baufirmen begründen den erneuten Anstieg der Zürcher Baupreise mit höheren Lohn-, Material- und Deponiekosten.

250 Offerten

Der Anstieg zeige, dass die Konjunkturlage in der Zürcher Baubranche nach wie vor gut sei. Am Erhebungstag (1. April) waren in der Stadt über 5000 Wohnungen im Bau. Dies seien soviel wie noch nie, schreibt Statistik Stadt Zürich.

Statistik Stadt Zürich lässt sich jedes Jahr von rund 250 Bauunternehmen den Bau eines bereits bestehenden Mehrfamilienhauses offerieren und berechnet daraus den Zürcher Index der Wohnbaupreise. Dieser Index besteht seit 1914. Seither ist das Bauen in Zürich um knapp 1400 Prozent teurer geworden.

12.9.2011



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