Zuversicht im Immobiliensektor

Umfrage beim Schweizer Verband

Auch für das kommende Jahr gibt es im Immobiliensektor gute Aussichten. In einer Umfrage des Hauseigentümerverbands (HEV) gehen die meisten Fachleute davon aus, dass die Preise für Wohneigentum stabil bleiben oder ansteigen.

Die Aussichten am Schweizer Immobilienmarkt bleiben nach Ansicht von Branchenvertretern auch für nächstes Jahr gut. Dies zeigt die neueste Ausgabe der Immo-Umfrage des Schweizer Hauseigentümerverbands (HEV). Die rund 80 vom HEV befragten Immobilienprofis rechnen bei den Einfamilienhäusern zu 49% mit stabilen und 42% mit steigenden Preisen. Bei den Eigentumswohnungen gehen 44% von stabilen Preisen aus, 47% prognostizieren leicht steigende und 5% sogar stark steigende Preise. Die Tendenz zu steigenden Preisen 2011 bleibt damit insbesondere bei den Eigentumswohnungen ausgeprägt, allerdings nicht so deutlich wie im laufenden Jahr, als 59% leicht steigende und 11% stark steigende Preise beobachteten.

Begehrte Mehrfamilienhäuser

Weiterhin sehr begehrt bleiben auch Mehrfamilienhäuser. Hier erwarten 57% der befragten Immobilientreuhänder, Makler und Verwaltungen leicht steigende Kaufpreise, weitere 12% sogar stark steigende Werte. Die hohen Kaufpreise führen dazu, dass die Renditen der gehandelten Mehrfamilienhäuser immer weiter sinken: Bei Neubauten liegt die durchschnittliche Bruttorendite laut dem HEV mittlerweile bei 5%. Für die Mieten selber prognostizieren 56% der Umfrageteilnehmer keine Veränderung, derweil 40% von weiterhin steigenden Mieten ausgehen. Auch beim Bauland prognostizieren die Befragten mehrheitlich weitere Preissteigerungen. 71% rechnen 2011 mit höheren Baulandpreisen, der Rest geht von konstanten Preisen aus.

Grosses Büroangebot

Noch immer eher pessimistisch äussern sich die befragten Immobilienfachleute zur Nachfrage nach Büro- und Geschäftsliegenschaften. Gegenüber 2009, als noch 59% eine sinkende Nachfrage feststellten, hat sich das Bild jedoch leicht aufgehellt. Noch 38% melden für 2010 eine sinkende Nachfrage. Je dezentraler die Büro- und Geschäftsflächen liegen, desto schwieriger ist die Suche nach Käufern. Das Angebot ist gross. Trotzdem konnten die Preise offenbar gehalten werden: Eine Mehrheit der Befragten meldet für 2010 stabile Preise. Auch für 2011 erwartet nur eine Minderheit von 39% Preisrückgänge.

13.12.2010



ACAMA Immobilien AG - Auf Vertrauen bauen - Copyright by ACAMA Immobilien AG - 2011